Guerilla-Kampagnen in Deutschland: was rechtlich geht — und was nicht
Kurz erklärt
Guerilla-Aktionen scheitern in Deutschland meist an vier Feldern: Nutzung öffentlichen Raums, Hausrecht auf Privatgelände, Kennzeichen- und Wettbewerbsrecht bei fremden Marken und Persönlichkeitsrecht bei Aufnahmen. Wer diese vier vorab prüft, verliert selten eine Idee komplett.
Die vier Felder
- Öffentlicher Raum: Sondernutzungserlaubnis, örtliche Plakatierungsregeln
- Privatgelände: Einwilligung des Eigentümers
- Fremde Marken: keine Verwechslung, keine Herabsetzung
- Aufnahmen: Einwilligung bei erkennbaren Personen
Praxisempfehlung
- Prüfung vor der Präsentation, nicht danach
- Zwei Varianten pro Konzept: mit und ohne Genehmigungsbedarf
- Abbruchkriterium definieren
- Dokumentation am Tag der Aktion
Passende Leistung
Guerilla Marketing
Guerilla Marketing erzeugt Aufmerksamkeit durch die Idee, nicht durch Mediabudget. ViralBP entwickelt Konzepte und setzt sie um: Straßenaktionen, Ambient-Platzierungen, Wildposting, Moment-Marketing und Stunts, die gefilmt und geteilt werden.
Häufige Fragen
Ersetzt das eine Rechtsprüfung?
Nein. Der Artikel benennt die typischen Felder. Verbindliche Bewertung im Einzelfall gehört zu einer Kanzlei oder Ihrer Rechtsabteilung.
Sie wollen, dass über Ihre Marke geredet wird?
Lassen Sie uns eine Idee bauen.